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Strandbad Kaiserslautern

Paddlergilde Kaiserslautern verfolgt Entwicklung

 

Seit einigen Wochen beobachten die Mitglieder und der Vorstand der Paddlergilde Kaiserslautern 1926 e.V. die Diskussion um das Strandbad Gelterswoog. Sowohl eine offene als auch eine private Form können Einfluss auf den Vereinsbetrieb haben. „Der Gelterswoog ist ein gelebtes Beispiel dafür, dass Breiten- und Leistungssport, Naherholung sowie Naturschutz nebeneinander bestehen können. Eine Veränderung des bewährten Strandbad-Konzeptes kann dieses jahrzehntelange und von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägte Nebeneinander der verschiedenen Interessensgruppen am Gelterswoog gefährden.“, so die 1. Vorsitzende der Paddlergilde Kaiserslautern, Petra Ackermann.

Eine offen Variante des Strandbades würde Vandalismus und Beeinträchtigungen der Umwelt begünstigen und somit sowohl die Gelände der ansässigen Vereine, als auch die gesamte Erscheinung des Gelterswooges beeinträchtigen. „Unsere Mitglieder befürchten durch ein Öffnen des Strandbades einen unerwünschten Zugang unseres Geländes und eine Verschmutzung des Gelterswooges“, so Petra Ackermann. Bei einer privaten Variante muss vor allem die weitere Durchführung der alljährlichen Herbstregatta sichergestellt sein: „Wir benötigen das Strandbad als Zelt- und Wohnwagenplatz während des Regattabetriebes. Hohe finanzielle Abgaben für diese Stellplätze kann sich der Verein auf Dauer nicht leisten.“ Die Ausrichtung der heimischen Regatta, die schon seit 1956 einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt hat, wäre damit gefährdet. „Die anliegenden Vereine müssen frühzeitig von der Stadt informiert und in die Planungen einbezogen werden. Wir hoffen inständig, dass die seit Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit am Gelterswoog nicht leichtfertig aufgegeben wird.“ betonte die 1. Vorsitzende.